Digitale Forschung und Lehre in den Geistes­wissenschaften

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Die digitale Transformation hat weite Teile unserer Lebenswelt verändert: Die Art wie wir kommunizieren, reisen, lesen, etc. Sie hat auch die Wissenschaft verändert, denkt man nur an die Sequenzierung des menschlichen Genoms. Und nicht zuletzt die Geisteswissenschaften: Unter dem Begriff Digital Humanities versteht man eine Vielzahl an neuen Methoden, ohne die vor allem die Sprachwissenschaften kaum noch denkbar sind.

Die Digitalisierung verändert aber nicht nur die Methoden, sondern auch die Art wie wir Forschung und Lehre betreiben. Wenn Daten und Software zum Einsatz kommen, wenn IT-Kompetenzen gefordert werden entstehen neue Strukturen. Wie sehen diese Strukturen aus? Welche wollen wir schaffen? Dieser Frage geht die Tagung #DigiCampus. Digitale Forschung und Lehre in den Geistes­wissenschaften an der LMU München am 19. Juni 2017 nach.

Die Tagung stellt das Projekt IT for All vor. Dies hat eine Ausbildung zur digitalen Datenanalyse in den Geschichts- und Kunstwissenschaften zum Ziel. In diesem Zusammenhang ist das Digital Humanities Virtual Laboratory (DHVLab) entstanden, das wohl erstmalig in den Geisteswissenschaften eine serverbasierte Lehr- und Forschungsumgebung anbietet, die nun die Testphase hinter sich gelassen hat und in den Regelbetrieb sowie in die Expansion gehen kann. Dabei wird deutlich, wie eine IT-Ausbildung für die Geisteswissenschaften aussehen kann, wie sich weitere Institutionen an diesem Projekt beteiligen und wie diese das System in ihren Lehrbetrieb einbinden können.

Ausgerichtet wird die Tagung vom Institut für Kunstgeschichte sowie der IT-Gruppe Geisteswissenschaften, genauere Informationen über die Veranstaltung finden sich auf der Webseite.

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