Milestone erreicht: 5.000 kunstwissenschaftliche Open-Access-Veröffentlichungen auf ART-Dok

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Seit über zehn Jahren betreibt die UB Heidelberg über arthistoricum.net die Verbreitung des Open Access-Gedankens in der deutschen Kunstgeschichte; sie erhöht damit die Sichtbarkeit der Publikationen und sorgt so für eine bessere Verbreitung von Forschungsergebnissen in nationalen wie internationalen Kontexten. Daher stellt auch der Bereich des „Elektronischen Publizierens“ im FID-Kontext das zentrale Betätigungsfeld des Heidelberger Projektteams dar.

Diese Woche konnten wir die fünftausendste Publikation auf ART-Dok online stellen: Prange, Regine (2017): Das Schöne in der Gesellschaft des Spektakels. Zu Warhols Lonesome Cowboys (1968).

ART-Dok, der Volltextserver von arthistoricum.net, wird von der Universitätsbibliothek Heidelberg im Rahmen ihres von der DFG geförderten "Fachinformationsdienst Kunst-Fotografie-Design" bereitgestellt. Die Publikationsplattform bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit die Möglichkeit, sowohl Erst- als auch Zweitveröffentlichungen aus dem Fachbereich Kunstgeschichte kostenlos im Sinne des Open Access zu verbreiten.

Seit 2007 nutzen Autoren und Autorinnen aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, sowohl originäre Erstpublikationen als auch Zweitpublikationen bereits gedruckt erschienener Schriften. In Form sogenannter Schriftenreihen ist es möglich, elektronische Veröffentlichungen gebündelt über ART-Dok bereitzustellen. Hier konnten in den vergangenen Jahren rund 70 renommierte Kunstwissenschaftler und Kunstwissenschaftlerinnen gewonnen werden, deren ausgewählte Schriften in Form solcher Schriftenreihen publiziert wurden.
Bei Bedarf können Sammlungen angelegt werden, die entweder den Herausgebern bzw. einer Institution einen gezielten Zugriff auf die elektronischen Publikationen oder thematische Zusammenstellungen ermöglichen, wie beispielsweise ART-Dok East Central Europe mit bereits über 720 kunstwissenschaftlichen Schriften aus Osteuropa.

Durch die Vergabe von dauerhaften und zitierfähigen Uniform Ressource Names (URN) über die Deutsche Nationalbibliothek sowie Digital Object Identifier (DOI)& ist die Zitierfähigkeit der veröffentlichten Dokumente gewährleistet. Sie werden zudem formal und sachlich im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) nachgewiesen. Dadurch sind sie auch in der arthistoricum.net-Suche oder im Karlsruher Virtuellen Katalog (KVK) nachgewiesenn, sowie international über den WorldCat , der weltgrößten bibliografischen Datenbank, recherchierbar. Zudem finden sie Eingang in den Profildienst von arthistoricum.net. Sie sind jedoch nicht nur über diese bibliothekarischen Nachweisinstrumente recherchierbar, sondern auch Gegenstand von Suchmaschinen wie Google, die gezielt elektronische Dokumente auf Volltextservern erfassen. Auch die Langzeitarchivierung der Dateien wird durch die UB Heidelberg garantiert.

Im letzten Jahr konnten wir ca. 410.000 qualifizierte Downloads der PDF-Dateien registrieren. Wir freuen uns sehr über diese rege Nutzung!

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